Welle 6 – CIMI, weißer Weltenüberbrücker

KRAFT DES AUSGLEICHES (KIN 66)

Themen:
Loslassen; Auflösung alter Bindungen und Eide; Altlasten entsorgen; karmische Auflösungen; konstruktive Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Sterben; Loslassen alter Begrenzungen, Sicht- und Denkweisen, Bewertungen und Überzeugungen (als Ursachen von Abhängigkeiten und Gewohnheiten)

Erzengel-Energien:
Michael (blau) – Auflösung der Polarität, Loslösung von alten Verpflichtungen
Zadkiel (violett) – Transformation
Gabriel (weiss/Zeitschloss) – Klarheit der Erkenntnis, Freude auf den Neustart
Luzifer (schwarz/Regenbogen) – Weg durch die Schatten

Meister-Energien:
Kwan Yin – Mitgefühl, Achtsamkeit
St.Germain – Freiheit, Unabhängigkeit
Seraphis Bey – Disziplin im Loslassen, Rituale des Loslassens

Atlantische und druidische Priester-Energien:
Elian (weisser Strahl) – Priester der Lichtsäule
Piliath (weisser Strahl) – Priester des Erkennens alter Muster
Fayanne (weißer Strahl) – Priesterin des Loslassens

Runen-Energien: Berkana (Birke)
https://www.crystal-grail.de/BERKANA

Baumenergie: Birke

Zeitschloss: Weisses Schloss des Verfeinerns

Edelsteine:
Diamant, schwarzer Sternsaphir, Danburit, Goshenit (weisser Beryll), Goldberyll, Magnesit, Rosenquarz, Lapislazuli

Sternentore: Sternentor der Zeit
https://www.crystal-grail.de/14-Sternentor-der-Zeit

Aromatherapie: Sternenöl "Stirb & Werde"
https://www.crystal-grail.de/7-Sternen-l-Stirb-Werde

Die sechste Welle im Maya-Dreamspell nach Jose Argüelles steht vollkommen im Zeichen des Loslassens, des Sterbens alter Anteile, die nicht mehr ins Seelengewand passen und dem Anschluss an die geistige Heimat. Insofern eine Welle die schlank macht, wenn sie entsprechend genutzt wird. Es ist auch auf der Körperebene bei vielen Menschen so, dass sie sich hinter ihrem „Kummerspeck“ verstecken, abpuffern. Ich treffe hinter dem Gewichtsmantel immer wieder sehr feinfühlige Menschen an, die einfach Angst haben, sich gewissen Herausforderungen nochmals zu stellen, um den eigenen Schmerzbereich aufzulösen, den Schutzmantel emotional und physisch gehen zu lassen.

Die Fragen in dieser Welle gehen alle in diese Richtung:
Wo stehe ich mir selbst noch im Wege? Welche „guten, alten“ Gewohnheiten habe ich noch nicht sterben lassen, obwohl sie mir schon längst wie ein Mühlstein am Hals hängen, wenn ich aufrichtig zu mir selbst bin?
Wo will ich mich nicht bewegen, verändern, obwohl es überfällig ist? Wo begrenze ich mich immer noch mit Selbstbewertungen und fürchte mich auch noch panisch davor, sie im Aussen gespiegelt zu bekommen? Wo fange ich bei inquisitorischen Fragen von Anderen an, mich sofort zu rechtfertigen, als untrügerisches Zeichen dieser Angst vor Bewertung und Zurückweisung?
Wo stecke ich in meiner Beziehung zu anderen Menschen fest und warum?
Gibt es Menschen, Orte, materielle Güter, die loszulassen sind, weil sie mir nicht mehr guttun? Kann ich sie loslassen? Falls nicht, lohnt es sich in dieser Welle, den wahren Grund zu erforschen, um zumindest den Selbstbetrug zu beenden.

Diese Zeitqualität bietet auch und gerade eine Löseplattform für alte Bindungen und Eide. Auch für die heftigen, alten Kamellen aus den Vor- oder Parallelleben. Alte Bluteide, die immer noch an Menschen oder Institutionen binden, können in ihrem Wesensgehalt und ihrer Sinnhaftigkeit überprüft und aufgelöst werden. Vor allem auch sexuelle Verbindungen, die zu Abhängigkeiten führten. Bei zurückliegenden Ehescheidungen lohnt es, nochmals einen Blick auf Bindungsreste, religiöse Eide u.a.m. zu werfen und sich nun endgültig in der Diamant-Energie davon zu verabschieden.

Diese Welle ist in besonderer Weise ertragreich für die Selbst-Reflexion im Hinblick auf die Selbst-Begrenzungen, Selbst-Bewertungen, Glaubensbekenntnisse und ihren tatsächlichen Ursprung, alte Denkgebäude, die immer wieder zu Hass, Neid und Verurteilungen anderer führen.
Was mich am DU stört, stört mich in Wirklichkeit an mir selbst. Sobald ich meine Schwächen liebevoll und nachsichtig ansehen und halten kann, bin ich auch bereit, mir selbst und anderen zu vergeben. Dann beginnt die Zeit der Liebe für mich erst richtig, denn ich fange an, mit dem Herzen zu begreifen, was Liebe ursprünglich bedeutet... ich beginne, die Dualität hinter mir zu lassen.

Die Erzengelenergie von Michael hilft auch in dieser Welle. Sein Schwert des Lösens, emotionsfrei gebraucht, hat eine dauerhaft trennende Wirkung. Auch bei der Verabschiedung eigener dualer Sicht- und Handlungsweisen.
Zadkiel stellt mit der violetten Flamme wieder Transformationsenergie zur Verfügung für die Abfackelung alter Karmareste.
Gabriel hilft, Klarheit und Licht in Erkenntnisprozesse zu bringen.

In der vorangegangenen Welle konnten sich die neuen Potentiale zeigen und der Befreiungsvorgang wurde bereits in Gang gesetzt. In dieser Welle vertieft sich nun die Räumungstendenz, um alle Räume entsprechend der neuen Ausrichtungen zu nutzen. Ich möchte nur ansatzweise an das immer noch sehr treffende Bild mit der Tasse alten, schalen Kaffees erinnern. Solange der alte Inhalt nicht weggekippt wird, ist kein Platz für neuen, heissen, duftenden Kaffee... oder Tee, oder leckeren Saft, oder.... mmmhhh.

Die Meisterenergie von Kwan Yin bringt in dieser Welle ins Mitgefühl, in den achtsamen Umgang mit mir Selbst und Anderen. Um wirklich und aufrichtig loslassen zu können, muss ich mich selbst fühlen und achten, mich selbst in meinem So-Sein verstehen wollen und können.
Ab dem Augenblick, wo mir dies mit mir selbst gelingt, schaffe ich es auch bei anderen. Dort beginnt wahres Mitgefühl und Toleranz, für mich selbst und damit auch für die anderen.
St.Germain fügt in dieser Welle aus seiner Energie wieder den Geschmack von Freiheit und Abenteuer hinzu, völlig frei von verschleiernden, Sucht erzeugenden Rauchfahnen...
Die Energie von Seraphis Bey stärkt die Ausrichtung auf das Loslassen, auch auf die Einhaltung einer gewissen Disziplin, die notwendig ist in dieser Zeit des Überganges. Diese Disziplin in der Ausrichtung macht die Rituale des Loslassens erst wirkungsvoll.

Die Priesterenergie von Elian (weisser Strahl) hilft, die eigene Lichtsäule aufzubauen, zu halten und vor allem... sie anzuwenden! In dieser Zeit stellt sie so etwas wie spirituelle Hygiene dar, sie morgens und abends einzusetzen, um sich von fremden Energien und elementalen Besetzungen zu reinigen.
Piliath, ein weiterer Priester, der auf dem weissen Strahl dient, lädt ein, in seinem Spiegel die alten Muster zu erkennen und zu beseitigen.
Fayanne vom weißen Strahl unterstützt auch in dieser Welle das Loslassen.

Die Runenenergie ist in dieser Welle Berkana.
Der Name leitet sich vom einzigartigen Weiss der Rinde ab (ahd. bircha aus bherg – weiss, glänzend), das durch in abgestorbenen Zellen fein verteilte Betulinkörner hervorgerufen wird. Die Birke ist sehr lichtbedürftig. Das Birkenholz ist zäh und elastisch, doch verfault es schnell. Die Rinde ist aber dauerhafter. Birken werden nicht sehr alt (meist 80 bis 100 Jahre) und machen immer wieder Platz für andere Bäume, nachdem sie den Boden aufbereitet und verbessert haben. Die freundliche Birke hellt die dunkle Einsamkeit und Schwere des Nordens auf.
Die Birke versteht glänzend mit dem Wasserhaushalt der Natur umzugehen. So regen ihre Blätter und Säfte, auch beim Menschen angewandt, den Stoffwechsel und Wasserhaushalt an. Sie bringt ihre geistige Geschmeidigkeit und Sanftheit zu denen, die zu Halsstarrigkeit und Steifheit neigen.
Betula alba, ein homöopathisches Mittel, aus der Birke gewonnen, soll verjüngend, reinigend und tröstend wirken und Lebenskraft und Licht in ein dunkles, altes oder krankes Umfeld bringen.
Die Birke war stets ein Baum des Anfangs. Sie bereitet die Erde und die Seele vor. Die ersten Abschriften der indischen Veden waren auf Birkenrinde geschrieben. Der erste Buchstabe im Alphabet des alten Irland war ein „b“ von beth– Birke.
Die allerersten Ogham-Zeichen sollen in Birkenholz geschnitzt worden sein, um den Lichtgott Lugh vor der Entführung seiner Gattin in die Unterwelt zu warnen. Birkenholz gilt als Schutz, weshalb Wiegen und Krippen oftmals aus Birkenholz gefertigt waren. Die sanfte und anmutige Birke war der Frigga, Gattin Odins, geweiht und später ihrer römischen Entsprechung, der Venus, Göttin der Liebe und Schönheit.

Im sibirischen Schamanismus ist die Birke der Weltenbaum selbst. In den Grabstätten hoher keltischer Fürsten der Hallstattzeit fanden sich kleine, kegelförmige Birkenrindenhütchen, die auf die Birke als Seelenführerin hinweisen, vor deren Majestät sich auch ein stolzer Krieger, in Verehrung der kosmischen Mutter, verneigt.

„Die Birke ist eine Verkörperung der Weissen Göttin. Wenn sich das Klima ändert (nach Eiszeiten oder Kontinentaldrift) streut die Deva der Birke ihre Saat über die weiten Tundren, die Moore und Ödländer aus, um das Leben und die Liebe zurückzubringen, die der Planet Erde ausdrücken möchte. Ihr physischer Körper mag sanft und demütig erscheinen, aber die Birke ist eins mit der mächtigsten Kraft des Universums: der Liebe und Fürsorge.“
(Fred Hageneder, Geist der Bäume, Neue Erde Verlag)

Der Diamant, schwarz oder weiss, bewirkt mit seiner Energie der Vervollkommnung zunächst einen Loslösungsprozess, bei dem er seine harten Kanten einsetzt. Alles, was der Vollkommenheit im Wege steht, wird abgetrennt, muss sterben, um Platz zu machen für jenes Gut, was der Vollkommenheit dient, dem Grossen Plan, im Individuellen wie im Kollektiven.
Nach dem Sterben kommt die Saat der Vollkommenheit zum Tragen, erhält Strukturkraft. Insofern ergänzen sich Birke und Diamant in ihrem Wirkungsspektrum.

Der Danburit wirkt mit seiner rhombischen Klingenspitze wie ein klares, mitfühlendes Skalpell. Er stellt die Selbstlosigkeit und spirituelle Orientierung in den Vordergrund der Entwicklung, um zum wahren ICH BIN zu gelangen.

Im weissen Beryll ruht die Information der klaren Lichtsäule, der Lichtleitung der Seelenessenz, die er dem/r TrägerIn, entsprechend der hexagonalen Kristallstruktur, sehr schnell und effizient vermittelt.

Der Goldberyll stärkt ebenfalls die Lichtsäule mit der Information von goldenem Licht, der Fülle. Seine geistige Botschaft: Du bist von allen alten Verpflichtungen frei!

Der Magnesit thematisiert das Loslassen schlechthin. Er stärkt das basische Gleichgewicht. Das „Blut der Bäume“ hat in seinem hexagonal-kristallinen Aufbau in der Mitte einen Magnesium-Kern, das menschliche Blut mit gleichem Aufbau einen Eisenkern...
Der Aufenthalt in der Natur, speziell unter Bäumen, unterstützt uns also in allen Loslass-Prozessen.

Der Rosenquarz hilft in dieser Welle, die Liebe sich selbst gegenüber auch in den Sterbeprozessen beizubehalten. Sein liebendes Kristallherz unterstützt unsere menschlichen Herzen in der Fähigkeit, die Liebeskraft in der Tiefe wahrzunehmen und zu mobilisieren, aber auch die Liebe wahrzunehmen, die uns von der Erde und anderen Wesen entgegengebracht wird. Er ist mit der Venus sehr eng verbunden und repräsentiert die fürsorgliche Liebe, die nährende Liebe.

Der Lapislazuli strukturiert das Thema Wahrheit. Dies ist in dieser Welle erforderlich, denn ich kann leichter loslassen, wenn ich erkenne, dass etwas nicht meiner eigenen Wahrheit entspricht. Insofern ist der Lapislazuli ein echter Freund und Freundschaftsstein. Solange sich Freunde aufrichtig die Wahrheit sagen, muss sich keiner um die Freundschaft sorgen.

In diesem Sinne wünsche ich Allen eine erfolgreiche Selbst-Wahrnehmung und die Erkenntnis der tief verwurzelten Liebe und Freundschaft zu Allem-Was-Ist.

(© Balael-Jordan Rajkoff, Januar 2023)

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